📜 Spielregeln

Sudoku-Regeln in 60 Sekunden

Die offiziellen Regeln, die für jedes Standard-Sudoku gelten – und einige Missverständnisse, die bei Anfängern immer wieder auftauchen.

Die offizielle Regel

💡 Die einzige Regel:

In jeder Zeile, jeder Spalte und jeder 3×3-Box muss jede der Ziffern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 genau einmal vorkommen.

Daraus folgen automatisch

Was die Regel NICHT sagt

Viele Anfänger erfinden Regeln, die nicht existieren. Hier die häufigsten Mythen:

Mythos: „Die Diagonalen müssen auch 1–9 enthalten.“
Falsch beim normalen Sudoku. Diese Regel gilt nur bei X-Sudoku, einer speziellen Variante.
Mythos: „Die Summe jeder Zeile/Spalte muss 45 sein.“
Die Summe der Ziffern 1+2+…+9 ist tatsächlich 45 – aber das ist eine Konsequenz, keine Spielregel. Du musst nicht prüfen, ob die Summe stimmt; wenn jede Ziffer einmal vorkommt, ist sie automatisch 45.
Mythos: „Man darf raten, wenn man festhängt.“
Bei einem korrekt konstruierten Sudoku ist Raten nie nötig. Jede Zelle ist logisch ableitbar. Wenn du nicht weiterkommst, fehlt dir eine Technik, nicht das Glück.
Mythos: „Symmetrische Brett-Vorgaben sind Pflicht.“
Symmetrische Anordnung der Startzahlen ist eine Konvention aus japanischen Zeitungs-Sudokus – ästhetisch, aber nicht erforderlich. Mathematisch gibt es auch asymmetrische, eindeutig lösbare Sudokus.

Wie viele Vorgaben muss ein Sudoku haben?

Mathematisch ist die Untergrenze für eindeutig lösbare Sudokus 17 vorgegebene Zahlen. Das wurde 2012 bewiesen – mit 16 Vorgaben gibt es keine eindeutig lösbaren Bretter. In der Praxis verwenden:

Eindeutigkeit als Qualitätsmerkmal

Ein „echtes“ Sudoku hat genau eine Lösung. Ein Brett mit zwei oder mehr möglichen Lösungen heißt im Sprachgebrauch der Sudoku-Konstrukteure „Pseudo-Sudoku“ oder „nicht-uniques Sudoku“ und wird in seriösen Quellen vermieden. Unser Generator erzeugt nur eindeutig lösbare Bretter.

Weiterführend