Sudoku lösen lassen: Solver mit Schwierigkeitsangabe

Trag die Vorgaben deines Sudokus in das leere Gitter ein oder füge sie als Zeile mit 81 Zeichen ein und klick auf "Lösen". Der Solver prüft, ob das Rätsel genau eine Lösung hat, zeigt den Lösungsweg mit denselben Techniken, die Menschen verwenden, und nennt die Stufe nach der schwersten nötigen Technik. Mit "Nächster Schritt" siehst du nur den nächsten Zug samt Begründung.

Werkzeug

Sudoku-Solver

Trag die Vorgaben ins Gitter ein oder füge sie als Zeile ein. Der Solver prüft, ob es genau eine Lösung gibt, nennt die Stufe und zeigt auf Wunsch nur den nächsten Schritt.

Zeile für Zeile von oben links nach unten rechts, leere Zellen als 0 oder Punkt. Leerzeichen und Zeilenumbrüche stören nicht.

Der Solver rechnet in deinem Browser. Das Rätsel wird nicht übertragen und nicht gespeichert.

Halb mit Bleistift ausgefülltes Rätselgitter neben einem zugeklappten Laptop und einer Tasse Tee auf grauem Schreibtisch
Bild: KI-generiert

Mit dem Solver oben lässt du ein Sudoku aus der Zeitung, einem Heft oder einer App lösen. Du kannst dir die ganze Lösung zeigen lassen oder nur den nächsten Schritt, wenn du selbst weiterknobeln willst. Zusätzlich erfährst du, wie schwer das Rätsel ist und welche Lösungstechniken es verlangt.

So gibst du ein Rätsel ein

Es gibt zwei Wege. Du klickst eine Zelle an und tippst die Zahl, mit den Pfeiltasten wechselst du die Zelle, wie auf dem Spielfeld. Oder du fügst das Rätsel als eine Zeile mit 81 Zeichen in das Textfeld ein, Zeile für Zeile von oben links nach unten rechts. Leere Zellen schreibst du als 0 oder als Punkt.

Bevor der Solver rechnet, prüft er die Eingabe. Steht eine Zahl doppelt in einer Zeile, Spalte oder einem Block, markiert er die betroffenen Zellen und rechnet nicht weiter. Meist ist dann beim Abtippen eine Zahl in die falsche Zelle gerutscht.

Was der Solver anzeigt

  • Lösbarkeit: ob das Rätsel keine, genau eine oder mehrere Lösungen hat.
  • Die Lösung: das vollständig ausgefüllte Gitter, falls es genau eine gibt.
  • Die Stufe: Leicht, Mittel, Schwer oder Extrem, je nach schwerster nötiger Technik.
  • Die Techniken: wie oft jede Technik beim Lösen zum Einsatz kam.
  • Der nächste Schritt: eine Zelle oder ein gestrichener Kandidat mit kurzer Begründung.

Hat ein Rätsel mehrere Lösungen, zeigt der Solver zwei davon und markiert die Zellen, in denen sie sich unterscheiden. Ein solches Rätsel ist im strengen Sinn kein gültiges Sudoku: Rätsel in Zeitungen und Büchern haben immer genau eine Lösung [1]. Wer selbst Rätsel baut, erkennt so, an welcher Stelle noch eine Vorgabe fehlt. Weniger als 17 Vorgaben reichen nie für eine eindeutige Lösung; eine vollständige Computersuche fand kein eindeutiges Sudoku mit 16 Vorgaben [2].

Wie der Solver vorgeht

Ein Computer könnte jedes Sudoku einfach durchprobieren. Dieses Vorgehen heißt Brute Force oder Raten, und ein Programm ist damit in Millisekunden fertig [3]. Peter Norvig kombiniert in seinem bekannten Löser zwei Ideen: Er streicht Kandidaten nach festen Regeln und probiert erst dann Werte aus, wenn die Regeln nicht weiterhelfen [1]. Die Rätsel seiner Sammlungen leicht, schwer und schwerste löste das Programm jeweils in höchstens 0,18 Sekunden [1].

Radiergummi am Bleistiftende entfernt blasse Notizen aus einem Rätselgitter auf Papier
Bild: KI-generiert

Unser Solver arbeitet in zwei Stufen. Zuerst löst er wie ein Mensch und wendet die Techniken von der einfachsten zur schwersten an. Nach jedem Treffer beginnt er wieder bei der einfachsten. So entsteht ein Lösungsweg, den du nachvollziehen kannst. Erst wenn keine der eingebauten Techniken mehr greift, sucht er die restlichen Zahlen durch Ausprobieren. Die Prüfung, ob es genau eine Lösung gibt, und das fertige Gitter berechnet er davon getrennt durch Ausprobieren, weil das bei jedem Rätsel zuverlässig funktioniert.

StufeTechniken, die der Solver dafür braucht
Leichtnur Singles: Full House, Naked Single, Hidden Single
Mittelzusätzlich Pointing Pairs, Box-Line-Reduction, Naked Pairs, Hidden Pairs
Schwerzusätzlich Naked Triples, X-Wing, XY-Wing, Swordfish
Extremmit diesen Techniken nicht lösbar, der Solver probiert den Rest aus

Diese Einteilung ist unsere eigene. Andere Programme rechnen anders. HoDoKu etwa gibt jedem Schritt eine Punktzahl und zählt sie zusammen; die Stufe kann dort nie niedriger sein als die der schwersten Technik [4]. Der Entwickler schreibt selbst, dass seine einstellbare Bewertung kein absolutes Maß für die Schwierigkeit liefern kann [4]. Nimm die Stufe deshalb als Orientierung. Mehr dazu unter Sudoku-Schwierigkeitsgrade.

Zwei Beispiele mit gleich vielen Vorgaben

Die Zahl der Vorgaben sagt wenig über die Schwierigkeit. Die beiden folgenden Rätsel haben wir selbst erzeugt und mit unserem Prüfskript gerechnet. Beide haben 24 Vorgaben und genau eine Lösung. Das erste lässt sich allein mit Singles lösen, das Skript fand 20 Naked Singles, 18 Hidden Singles und 19 Full Houses. Leere Zellen sind frei gelassen.

6571
14
47
72
69324
826
4785
53

Auffällig ist die völlig leere fünfte Zeile. Trotzdem ist das Rätsel eindeutig, weil die übrigen Zeilen genug festlegen. Das zweite Rätsel kommt mit Singles allein nicht durch. Das Skript brauchte zweimal Pointing Pairs und einmal Box-Line-Reduction, bevor sich wieder Singles fanden; der Solver stuft es deshalb als Mittel ein.

4679
91
43
48
1275
21
1587
8734

Probier beide Rätsel selbst. Zum Einfügen in den Solver lautet das zweite als Zeile: 004607090900000100000004003400000008000000000010270005000002001001000587870300004.

Den Solver zum Lernen nutzen

Die ganze Lösung auf einmal hilft beim Lernen wenig. Mehr bringt der Knopf "Nächster Schritt", wenn du an einer Stelle festsitzt. Trag deinen aktuellen Stand ein, auch die Zahlen, die du schon gefunden hast, und lass dir nur den nächsten Zug zeigen. Der Solver nennt die Technik, die Zelle und die Einheit, in der sie greift, zum Beispiel einen Hidden Single für die 4 in Block 7. Dann suchst du die Stelle selbst und löst von dort aus weiter.

Mann um die sechzig mit Lesebrille denkt am Esstisch über einem Rätselgitter nach, daneben ein umgedrehtes Tablet
Bild: KI-generiert

Taucht eine Technik auf, die du noch nicht kennst, findest du sie in der Übersicht Sudoku-Lösungstechniken in der richtigen Reihenfolge. Unser Rat: Geh vor jeder schwereren Technik noch einmal alle Singles durch. Die Seite Hidden Singles zeigt, wie du sie systematisch findest.

Was mit deiner Eingabe passiert

Der Solver rechnet vollständig in deinem Browser. Das eingegebene Rätsel wird nicht an unseren Server geschickt und nicht gespeichert; nach dem Neuladen ist das Gitter wieder leer. Welche Daten beim Aufruf der Seite selbst anfallen, etwa für Anzeigen und die Besucherstatistik, steht in der Datenschutzerklärung.

Zugeklappter Laptop auf einem Holztisch neben einem gefalteten Blatt Papier und einem Bleistift
Bild: KI-generiert
  1. Solving Every Sudoku Puzzle. Peter Norvig. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  2. Studie There is no 16-Clue Sudoku: Solving the Sudoku Minimum Number of Clues Problem. Gary McGuire, Bastian Tugemann, Gilles Civario, arXiv:1201.0749. Stand 01.09.2013 (Version 2). abgerufen am 29.10.2026
  3. HoDoKu: Introduction (Preface). Bernhard Hobiger, HoDoKu. Stand 2008 bis 2012. abgerufen am 29.10.2026
  4. HoDoKu: Rating and Difficulty Levels. Bernhard Hobiger, HoDoKu. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026

Zuletzt geprüft am 30.10.2026, nächste Prüfung spätestens im Oktober 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.